Ein Dankeschön an die Grimms

„Ihr seid wirklich komisch. Im Moment erzählen oder schreiben alle was von irgendeiner Maja, die zwar keine Biene ist, die aber gesagt haben soll, dass morgen die Welt untergeht. Dabei vergessen die, dass heute ein viel wichtigerer Tag ist. Denn heute von 200 Jahren ist ein ganz, ganz tolles Buch erschienen: die Kinder- und Hausmärchen von den Brüdern Grimm. Darin wurden zum ersten Mal Geschichten über Wichtel aufgeschrieben. Gerade die hören meinen Freunde immer am liebsten.

Auch in Hagen werden bei unserer Ausstellung ganz viele Märchen zu sehen und zu lesen sein. Natürlich die, die von uns Wichteln und von Zwergen und Feen und Elfen handeln. Wir sind halt die Größten … bis auf die Länge …“

 

Weihnachtszeit ist Wichtelzeit

„Um mich herum höre ich im Moment ständig das Wort „wichteln“. Dann sag ich immer, dass das falsch ist, denn die Mehrzahl von der Wichtel ist die Wichtel, also ohne n. Und dann erklären die mir, dass was anderes gemeint ist. Und dass sie überhaupt nicht von den Wichteln reden, sondern von dem Wichteln. Hat Euch schon mal jemand gesagt, dass Ihr eine verflixt komplizierte Sprache habt?!?“

 

Wenn wir Wichtel wichteln …

„Hallo, ich bin es wieder mal, Euer Museumswichtel. Der im Advent ein wunderbares und gleich doppeltes Thema gefunden hat: Wir Wichtel als die besten und bravsten und nettesten und schönsten aller Zwerge. Und das Wichteln, also das zufällige oder geheime Beschenken in der Vorweihnachtszeit.

Fangen wir mit einem berühmten Kollegen von mir an: mit Nils Holgersson. Der ist eigentlich gar kein richtiger Wichtel, sondern ein frecher kleiner Junge, der sehr respektlos mit den Tieren auf dem Bauernhof umgeht. Zur Strafe wird er ganz doll verkleinert. Gemeinsam mit der Hausgans Martin und den Wildgänsen unternimmt er eine Reise, die ihm sein Heimatland aus der Vogelperspektive zeigt. Das Buch schrieb die spätere Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf, um Schulkindern die Landeskunde von Schweden näherzubringen. Das war doch eine prima Idee!

2011 wurde ein richtiger Film, also ohne gemalte Bilder, gedreht. Und den zeigt der Sender Einsfestival in vier Teilen in den nächsten Wochen jeweils am Samstagnachmittag und als Wiederholung am Sonntagvormittag. Mit dabei sind u.a. Hinnerk Schönemann als gramgebeugter Vater (rechts) und Hanns Zischler als Kobold, der den Nils verzaubert. Die erste Folge habe ich am Samstag geschaut. Und jetzt bin ich schon gespannt, wie es weiter geht!“

Unser bester Mitarbeiter!

„Gestatten, Wichtel. Museumswichtel. Einen anderen Namen habe ich leider nicht. Da waren meine Schöpfer bisher nicht sehr kreativ. Ihnen sind zwar viele Namen eingefallen, aber sie wollten lieber die Leser des Blog und die künftigen Follower auf Facebook und Twitter um Namensvorschläge bitte. Um sie anschließend darüber abstimmen zu lassen, wie ich nun künftig heißen soll. Bis dahin bleibt es halt bei Wichtel … äh … Museumswichtel.“