Wir sind preisverdächtig!

Nun ist es offiziell und auch bei eco zu finden: Unser Android-Spiel für Smartphones und Tablets ist im Bereich Mobile für den diesjährigen Internet Award nominiert. Große Freude bei 56m (deren kultureller Bereich von den Museumsratten vertreten wird) und bei Fraunhofer FIT. Am 27. Juni fällt die Entscheidung bei der diesjährigen Gala, die wieder in luftiger Höhe im KölnSky stattfindet. Bis dahin heißt es abwarten – und Daumen drücken.

Da simma dabei!

Für alle, die das kölsche Lied nicht kennen und somit die Überschrift auch nicht übersetzen können: Da sind wir dabei. Wir haben die Variante gewählt, weil eco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft, ebenfalls in Köln ansässig sind. Und die haben zum Wettbewerb geladen für den Internet Award 2013. Bei ihnen haben wir heute im Bereich Mobile unsere Unterlagen eingereicht. Mal schauen, was draus wird. Vielleicht simma ja länger dabei …

Danke übrigens an Matthias Langer, der das PDF für uns gestaltet hat.

So, und jetzt ist erst mal Urlaubszeit. Wir fahren in die Ukraine gehen gehen dort auf die Suche nach den Domovoi. Denn die kleinen Hausgeister und Kobolde sind auch dort zu finden.

Geglückte Premiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut, dass wir früh genug in Werdringen waren. Denn die in Köln geplante Strecke für unser ortsbasiertes Spiel wurde leider durch einen Zaun unterbrochen. Glücklicherweise sind die Autorenwerkzeuge von TOTEM so leicht zu bedienen, dass wir vor Ort noch Korrekturen durchführen konnten und das Spiel nun mit dem Einfangen des Zauberkreises im Schlosshof endet.

Ein großer Dank an Jens Stubbe von der Westfalenpost, der nicht nur einen wunderbaren Artikel über das Spiel verfasst hat, sondern uns zusätzlich auch noch das schöne Foto zur Verfügung stellte.

Pläne für August

So schnell kann es gehen: Am 28. März schrieb mich Kornelia Lehmann von der Kids Parade in Berlin an. Heute, am 12. April, haben wir uns anlässlich meines Aufenthaltes in der Hauptstadt getroffen. Mit dabei war auch Isan Oral, der Initiator der Veranstaltung. Und direkt war uns allen klar, dass wir am 31. August und 1. September in Tempelhof mit unserem Smartphone- und Tablet-Spiel dabei sein werden. Idee und Konzept sind klasse – und dort steckt mindestens ebenso viel Herzblut drin wie bei unseren Zwergenwelten. Unsere Empfehlung: unbedingt auf Facebook folgen.Und natürlich den Termin vormerken.

Zwergenwelten: Spielerische Kurzweil

Presseinformation des Fraunhofer Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT vom
9. April 2013 

Im Stadtmuseum Hagen tummeln sich derzeit Berg-, Wald- und Hauszwerge sowie Elfen, Feen und Nixen. »Zwergenwelten« heißt die Ausstellung, die das klassische museale Territorium erweitert und in die virtuelle Welt vordringt: Durch ein ortsbasiertes Handy-Spiel, das am 18. April 2013 ab 14 Uhr rund um das Wasserschloss Werdringen seine Premiere feiert. Es ist eine Mischung aus digitaler Schnitzeljagd und Wissensquiz, das die Spieler in die Welt der kleinen Wesen entführt. Pressevertreter sind herzlich zu einer Testspielrunde eingeladen.

 
© Patricia Gottbehüt (www.pixelpatti.de)

Die Idee zum Android-Spiel »Zwergenwelten« entstand, als die Museumsratten als Ausstellungsmacher auf die Spielentwickler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT trafen. Museale Inhalte nach außen transportieren und Neugierde auf einen Ausstellungsbesuch wecken, diese Ziele standen und stehen im Vordergrund. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren, die in drei Schwierigkeitsgraden ihr Wissen über Zwerge und zugleich ihre Orientierungsfähigkeit via Google Maps testen können.

Das Spiel ist ein Ergebnis deutsch-französischer Forschung aus dem Programme Inter Carnot Fraunhofer und zählt zum TOTEM-Projekt, das Werkzeuge zum Gestalten mobiler Mixed Reality Spiele entwickelt hat. Spiele, die Spaß mit Wissensvermittlung verknüpfen und die zugleich via GPS an bestimmte Orte gebunden sind. Während der Entwicklungsphase fanden im Kölner Rheinpark umfangreiche Testreihen statt, um Fragen und Schwierigkeitsgrade optimal auf einzelne Zielgruppen zuschneiden zu können. Dabei stellte sich heraus, dass ein Mix aus Fragen und Minispielen auf die größte Begeisterung bei Kindern und begleitenden Erwachsenen traf. Als Highlight wurde immer wieder gewertet, dass das Spiel auch zur Bewegung und der Begegnung mit der Natur anregt. Eine Mutter brachte es auf den Punkt: »Spielen tun sie ohnehin. Nun machen sie es wenigstens draußen.«

Mit der Kombination aus Ausstellung und ortsbasiertem Spiel erweisen sich Fraunhofer FIT und Museumsratten als Pioniere, indem sie die Grenzen des Museums durchbrechen. Sie sprechen Spiele- und Technik-Fans an, gewinnen sie für das Thema und somit auch als künftige Besucher. Erster Ausstellungs- und Spielort ist das Hagener Wasserschloss Werdringen, um das herum verschiedene GPS-Punkte als Spieletappen verortet sind. Weitere Spielstätten sollen folgen. Mehrere Parks an Rhein und Ruhr haben bereits Interesse an einer Adaption bekundet.

Zur Premiere der Zwergenwelten-App im Museum Wasserschloss Werdringen am 18. April 2013, 14 Uhr, sind die Vertreter der Presse ganz herzlich eingeladen. Nach einer kurzen Einführung kann das Spiel vor Ort getestet werden. Für Fragen stehen die Entwickler beider Parteien anschließend gerne zur Verfügung. Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.

Aus Zwergensicht

Bald ist es soweit: Das mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT entwickelte Spiel Zwergenwelten geht an den Start. Am 18. April, ab 14 Uhr, wird es dazu eine Pressekonferenz am Wasserschloss Werdringen geben. Eine Variantes, die den Titel „50 Jahre Élysée-Vertrag“ hat, feiert am 11. April in Berlin ihre Premiere. Dazu hat Fraunhofer eine Presse-Information herausgegeben, die wir hier gerne zitieren:

50 Jahre deutsch-französische Freundschaft aus Zwergensicht

Wer gilt als Vater der Franzosen und Deutschen? Wer veröffentlichte als erster die Geschichte vom Däumling? Von wem stammt die bekannteste Komposition des Bühnentanzes Cancan? Dies und mehr erfahren die Spieler der »Zwergenwelten« am 11. April 2013 im Fraunhofer-Forum Berlin. Vorgestellt werden die besten Ergebnisse deutsch-französischer Forschung aus dem Programme Inter Carnot Fraunhofer. Mit dabei ist das ortsbasierte Spiel von Fraunhofer FIT, in dem eigentlich Zwerge im Mittelpunkt stehen.

50 Jahre Élysée-Vertrag ist der Anlass einer Veranstaltung am 11. April 2013 im Fraunhofer-Forum Berlin, die die Ergebnisse deutsch-französischer Forschung aus dem Programme Inter Carnot Fraunhofer (PICF) präsentiert. Vorgestellt wird unter anderem das ortsbasierte Spiel »Zwergenwelten«, das in Zusammenarbeit des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT mit den »Museumsratten«, einem Projektteam für Familienausstellungen, im Projekt TOTEM entstand.

In TOTEM entwickelten Fraunhofer FIT und das Institut Telecom SudParis Werkzeuge zum Gestalten mobiler Mixed Reality Spiele. Die »Zwergenwelten« zeigen, dass ein ganz wesentliches Ziel des Projekts erreicht wurde: Ein leicht bedienbares Autorensystem für ortsbasierte Mobilanwendungen zu schaffen, dass auch von Nicht-Experten rasch erlernbar ist. Für die Jubiläumsfeier wurde eine spezielle »Élysée-Variante« des Spieles realisiert. Die Idee dazu entstand im November 2012 bei der Abschlusspräsentation des TOTEM-Projekts in Paris, als das Projekt aufgrund seiner hervorragenden Kooperationsergebnisse zur Jubiläumsveranstaltung in Berlin eingeladen wurde.

»Zwergenwelten« ist eine Kombination aus Wissensquiz und digitaler Schnitzeljagd für Smartphones, bei dem Aufgaben und Rätsel teilweise ortsbasiert gelöst werden müssen. Die Élysée-Variante beginnt mit einem französischen Korred und einem deutschen  Gartenzwerg, die ihre enge Verbundenheit unter Beweis stellen möchten. Was mit den Zwergen beginnt, geht rasch über in ein Spiel, das viele Aspekte der engen Zusammenarbeit beider Länder hervorhebt. So erfahren die Spieler etwa wer als »Vater der Franzosen und Deutschen« gilt und welche Freundschaften und Grenzgänger es schon lange vor dem Abkommen im Élysée-Palast gab.

»Mit dem TOTEM-Autorensystem lassen sich sehr einfach spannende Spielapplikationen für fast jeden Einsatzzweck vermitteln. Im Mittelpunkt steht dabei Spielspaß verknüpft mit Wissensvermittlung und lokalen Besonderheiten. Genauso wie die Zwergenwelten könnte man etwa auch ein Spiel über einen Firmensitz erstellen, um Besuchern oder neuen Mitarbeitern das Unternehmen näher zu bringen«, so Dr. Leif Oppermann vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT.

Geladene Gäste aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Presse können am 11. April 2013 auf der Veranstaltung im Fraunhofer-Forum Berlin das Spiel testen und damit zugleich ihr Wissen zur deutsch-französischen Freundschaft unter Beweis stellen oder gar erweitern.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 66 Institute an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 22 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von 1,9 Milliarden Euro. Davon fallen 1,6 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Niederlassungen sorgen für Kontakt zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.