Es rumpelt gewaltig!

Wer lebt im Wald und möchte nicht, dass man seinen Namen errät? Richtig, das ist Rumpelstilzchen. Ihn haben wir als prominenten Vertreter der Waldzwerge ausgewählt und ihm zu Ehren den dritten Raum gestaltet. Schließlich ist er einer der bekanntesten Zwerge aus den Märchen und schließlich beginnt am 20. Dezember 2012 das Märchenjahr. Dann ist es auf den Tag genau 200 Jahr her, dass der erste Band der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm erschien.

Dabei ist die Geschichte vom Rumpelstilzchen gar keine deutsche „Spezialität“. Er ist in ganz Europa bekannt, wenn auch unter verschiedenen Namen. In Kroatien heißt er zum Beispiel Cvilidreta, in Dänemark Trillevip, in England Tom Tit Tot. In Frankreich erschien das Märchen schon mehr als 100 Jahre vor der Sammlung der Brüder Grimm unter dem Titel Ricdin-Ricdon. Und die amerikanische Filmindustrie gab ihm in dem Animationsfilm „Für immer Shrek“ sogar eine handlungsentscheidende Hauptrolle.
Hier der Trailer.

Es rumpelt noch mehr in Raum 3: Denn auch die bekannten Rumpelwichte aus „Ronja Räubertochter“ werden in der Ausstellung zu sehen sein. Fans haben ihnen auf Youtube ein kleines Denkmal gesetzt. Wir bekommen sie von einer Theaterproduktion geliehen, in der sie ebenso originell wie liebevoll gestaltet wurden.

Zwergenfreunde im Märchenjahr

„Hallo, ich bin’s wieder, Euer Museumswichtel. Heute möchte ich Euch mal ein paar meiner Freunde vorstellen. Wir haben immerhin eines gemeinsam: Wir wurden alle von Andi Becker geschnitzt. Für das Foto getroffen haben wir uns übrigens, weil wir ein Motiv zum Märchenjahr machen wollten. Und das beginnt bekanntermaßen am 20. Dezember 2012, weil sich dann das Erscheinungsjahr der Grimms Märchen zum 200. Mal jährt.

Fotografiert wurden wir übrigens von Claus Dieter Geissler in dessen Atelier im Kunsthaus Rhenania. Von ihm werden hier noch ganz oft Bilder zu sehen sein. Bei ihm soll ich mich – im Namen der Museumsratten und von 56m – mal ganz herzlich bedanken.
Also: danke schön, Claus Dieter.

Und Ihr, Ihr könnt Euch ja schon mal Gedanken über meinen Namen machen. So langsam wird es Zeit für meine Taufe!“