Wie war es doch in Köln vordem …

Wie unser Museumswichtel angekündigt hat, werden in unserer Ausstellung auch die Hauszwerge gezeigt. Die bekanntesten sind natürlich die Kölner Heinzelmännchen. Das berühmte Gedicht wurde übrigens Anfang des 19. Jahrhunderts von dem Breslauer Dichter August Kopisch niedergeschrieben. Und es gibt tatsächlich den ein oder anderen, der bis heute behauptet, er habe das Berliner Cölln gemeint.

In Hagen werden – umgeben von der Schneiderswerkstatt – natürlich nicht nur die Heinzelmännchen gezeigt. Auch der russische Domovoi ist zu Gast, die Minions aus dem USA, Androids aus China, eine kleine Gruppe Mainzelmännchen, ein unterirdischer Doozer … und noch viele, viele mehr.

 

Mein Freund, der Heinzelmann

„‚Falls Ihr das noch nicht wisst, ich wohne in Köln. Und da soll es ja vor vielen hundert Jahren eine ganz eigene Art von Zwergen gegeben haben: die Heinzelmännchen. Die haben allen Handwerkern während der Nacht geholfen. Bis ihnen eine Schneidersfrau Erbsen auf die Treppe gestreut hat – und das nur, um sie mal sehen zu können. Da waren die kleinen Helfer denn sauer und sind für immer abgehauen.

Aber wie man sieht, nicht alle. Denn einer von ihnen ist gerne bei mir zu Gast. Der kommt auch mit nach Hagen in die Ausstellung und bringt ganz viele Bücher über die Geschichte der Heinzelmännchen mit.

Das Gedicht von August Kopisch ist immer das gleiche, das könnt Ihr hier nachlesen. Aber es gab und gibt ganz viele Zeichner, die sich dazu schöne Bilder ausgedacht haben. Und davon haben meine Leute eine ganze Menge gesammelt. Doch dazu ein anderes Mal mehr.“