A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z
Wa Wi

Walen

Ebenso wie Welsche verbirgt sich hinter dem Begriff die germanische Bezeichnung für Römer. Gemeint waren damit die Venetianer: kleinwüchsige Bergleute aus der Lagunenstadt, die sich mit Edelsteinen und Metallen auskannten und in Deutschland auf die Suche gingen.

Walsermännlein

Im österreichischen Kleinwalsertal, in der Region Vorarlberg, trieb einst ein Kobold sein Unwesen: Er stahl Lebensmittel, fluchte und zankte die Hausbewohner. Zwei Jahre lang war niemand vor ihm sicher, dann verschwand er ebenso plötzlich, wie er aufgetaucht war.

Warwara

Die Nixe entstammt dem Märchen „Der Meereszar und die allweise Wassilissa“ des russischen Dichters Alexander Afanassjew. Bekannt wurde sie durch den sowjetischen Film „Die schöne Warwara“ von 1970, in dem die Tochter des Tiefwasserzaren Tschudo-Judo mit List den richtigen Zarewitsch erkennt und als Bräutigam auswählt.

Wassermann, kleiner

Otfried Preußler schuf den Kinderbuchklassiker bereits 1956. Die Geschichte vom kleinen Jungen mit grünen Haaren und Schwimmhäuten zwischen den Zehen, der im Mühlenweiher mit seinen Eltern lebt, wurde mittlerweile in 32 Sprachen übersetzt.

Wichtel

Als Verkleinerungsform leitet sich der Begriff vom Wort Wicht ab. Bereits die Gebrüder Grimm betonten in ihrem Wörterbuch, dass sich hinter Wichtel nur Geister verbergen können. In ihrer Märchensammlung von 1812 sind drei Märchen rund um die Wichtelmänner enthalten.

Wir-sind-die-Größten

So lautet der Name eines Koboldvolkes auf der Scheibenwelt. Trotz ihrer geringen Größe sind sie unglaublich stark und nahezu furchtlos. Ihr Aussehen wird dominiert von roten Bärten und Tätowierungen, die ihre Haut bläulich schimmern lassen.