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Sandmann

In der westeuropäischen Mythologie ist er der Traumbringer, der den Kindern Sand in die Augen streut. Hier floss das Motiv der Warenhändler ein, die durch die Lande zogen und weißen Sand als Reinigungsmittel anboten.

Sandmännchen

Unter dem Titel „Unser Sandmännchen“ wird die abendliche Kindersendung seit 1959 produziert, anfangs vom Deutschen Fernsehfunk der DDR, seit den 90er Jahren im Auftrag der ARD. Sie ersetzte das ebenfalls 1959 entwickelte  „West-Sandmännchen“. Beide Serien beruhen auf den bekannten Motiven des Sandmanns als Traumbringer.

Schlümpfe

Die Comicfiguren, die der belgische Zeichner Peyo 1959 entwickelt hat, heißen im Original Les Schtroumpfs. Laut den Autoren leben sie in einer Gemeinschaft von 100 Schlümpfen. Neben Comics gibt es von ihnen mittlerweile auch Musik-Produktionen, eine TV-Serie, einen Realfilm mit Animationen und einen eigenen Shop in Brüssel. Die belgische Hauptstadt hat ihnen sogar ein Denkmal errichtet.

Side

Sie sind in Irland angesiedelt. Manchmal werden sie als zwergenhaft beschrieben, manchmal eher wie Elfen. Ihr Name leitet sich ab vom altirischen Síd, das im Deutschen mit Feenhügel übersetzt wird.

Skovnisse

Die nordische Tradition kennt verschiedene Nisse: Skovnisse hinterlassen mystische Spuren in der Natur. Skibsnisse leben auf Schiffen und ähneln den deutschen Klabautermännern. Sætternisse schmuggeln Druckfehler in Bücher und Zeitungen. Das machen sie so geschickt, dass man sie beim Korrekturlesen nicht finden kann.

Sursulapitschi

In „Jim Knopf und die Wilde 13“ von Michael Ende hilft die Nixe bei der Suche nach der kleinen Lokomotive Molly. Sie ist die Tochter des Meereskönigs Lormoral und Verlobte von Uschaurischuum, einem schildkrötenartigen Wasserwesen.