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Hatschipuh

Der Regisseur Ulrich König erfand die Figur des kleinen Kobolds. Seinen Namen verdankt er dem Nies-Geräusch des Pumuckls. Aus der Idee entstanden eine 22-teilige Hörspielreihe und ein Kinofilm.

Haulemännerchen

So heißen die drei Zwerge aus dem Grimms-Märchen „Die drei Männlein im Walde“. Sie helfen dem guten Mädchen, im Winter für die böse Stiefmutter Erdbeeren zu pflücken.

Heinzelmännchen

Durch das berühmte Gedicht des Breslauer Schriftstellers August Kopisch gelangten sie nach Köln. Als hilfreiche Wichtel waren sie bereits den Brüdern Grimm bekannt. Heute sind sie der Begriff für hilfreiche Hauszwerge.

Himpelchen

Das ist der Heinzelmann, der gemeinsam mit seinem Freund Pimpelchen, einem Zwerg, in den Berg gekrochen ist und dort „in guter Ruh“ vor sich hin schnarcht. Ersonnen und erstmals veröffentlicht wurde das beliebte Fingerspiel ca. 1930. Heute gibt es dazu zahlreiche Illustrationen.

Hinzelmann

Er war ursprünglich im Böhmerwald zuhause. Der Kobold trat ohne Gestalt auf und hatte die Stimme eines Kindes. Jakob und Wilhelm Grimm nahmen seine Geschichte in ihr Buch der Deutschen Sagen auf.

Hobbits

Sie sind menschenähnliche Wesen, die 60 bis 120 cm groß werden und auf Mittelerde leben. Geschaffen hat sie der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien.

Hofzwerge

Es gab sie tatsächlich: Bereits im alten Ägypten wurden sie als Ratgeber geschätzt. Im Barock wurden sie von Königen und Fürsten wie Leibeigene gehalten und vorgezeigt. In vielen Parks und Gärten sind heute noch Abbildungen der historischen Menschen zu finden.

Hohhut, Huppet

Der kleine Kobold lebte vor vielen Jahren in Köln. Er konnte zwar hilfreich sein, zankte aber ebenso gerne das Hauspersonal. Ein Pater nahm sich seiner an und schmuggelte ihn aus der Stadt. Ausgestattet mit einem Kegelspiel, lebt er nun in der Wahner Heide. Ist ein Donnergrollen zu hören, sagen die Kölner noch heute, dass „der Huppet wieder am Kegeln“ sei.

Hohomännchen

In der Davert, einer Flachmulde im Münsterland, lauerten die kleinen Kobolde den Reisenden auf und versuchten sie durch Rufe sowie durch hektische Sprünge vom Weg abzubringen.

Holzrührlein Bonneführlein

Ein Zwerg dieses Namens lebte in der Gegend um Hannover und begehrte die Tochter eines Kuhhirten zur Frau. Da die Familie seine Geschenke angenommen hatte, glaubt er, ein Anrecht auf das Mädchen zu haben. Als sein Name jedoch richtig genannt wurde, verschwand er für immer.

Hoppetinken

Der Zwerg lebte in der Nähe von Iserlohn und war verliebt in eine junge Spinnerin, der er bei der Garnherstellung half. Als sie seinen Namen erriet und aussprach, verließ er sie und ward nie mehr gesehen.

Hueggelzwerge

Sie sind in Hasbergen zuhause und verdanken ihren Namen dem Hüggel, einem Höhenzug bei Osnabrück. Da dort Silber und Erze abgebaut wurden, sind Sagen rund um Zwerge sehr nahe liegend. In den letzten Jahren hat die Gemeinde die Hüggelzwerge wieder entdeckt und nutzt sie für ihr Marketing.

Huetchen

Der hilfreiche Hausgeist, auch Hödekin genannt, lebte bei dem Bischof von Hildesheim und warnte ihn vor kommenden Gefahren. Seinen Namen verdankte er seinem Filzhut.

Hutzelmännlein

Laut einer Geschichte von Eduard Mörike war er in Stuttgart zugange. Der Kobold half einem Schustergesellen namens Seppe durch zahlreiche Abenteuer, bis dieser schließlich die ihm zugedachte Magd Vrone traf und heiratete.