Museumswichtel mit Weitblick

So lässt es sich leben ...

So lässt es sich leben …

Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Meine Kumpels und ich sind derzeit auf Schloss Drachenburg zu Gast. Seit dem 4. Juni kann man uns besuchen … und wir bleiben bis zum 6. September hier.

Wer ein bisschen mehr über das tolle Schloss erfahren möchte, kann das hier. Also eines kann ich schon jetzt verraten: Ich fühle mich total wohl als (quasi) Fürst. Kann fast bis zum Kölner Dom hin schauen. Werde im Eingangsbereich von vielen Besucher bewundert. Habe meine Freunde in 7 Hütten und in der Wagenhalle verteilt (so dass wir uns nächtens heimlich treffen können – aber psst, nicht verraten). Was will man mehr …

Übrigens: Über weitere Besucher freue ich mich. Ob auf Schloss Drachenburg, auf Facebook oder hier im Blog. Und wenn Ihr mir Fotos von Euren „Zwergen im Alltag“ schickt, dann sorge ich persönlich dafür, dass die auch im Internet und in der Ausstellung gezeigt werden. Versprochen!

Feen und Elfen auf eigenen Wegen

Von Lillifee bis zu Dobby, von Cosmo bis zu Filly Fairy, von Tinkerbell bis zu … Cartman: Die Welt der Feen und Elfen ist so bunt und vielfältig. In unserer Ausstellung war deshalb die Installation, die wir ihnen gewidmet haben, ein Anziehungspunkt für Groß und Klein. Nun schicken wir sie – losgelöst von den Berg-, Wald- und Hauszwergen – alleine auf die Reise. Allerdings nur bis zur nächsten großen Ausstellung, bei der alle Zauberwesen wieder zusammen kommen.

Feen und Elfen Installation

Der Countdown läuft.

In etwas mehr als 4  Monaten, am 3. März 2013, wird die Ausstellung „Zwergenwelten“ im Historischen Centrum in Hagen eröffnet. Bis dahin ist noch viel zu tun – und viel ist schon getan: Räume wurden geschaffen, Exponate recherchiert, angefragt, gekauft. Nun wird im Museum gebaut und bei uns gemalt und geschrieben. Wozu auch dieser Blog gehört.

Einen ersten Einblick in die künftige Ausstellung geben die von Andreas Becker geschaffenen Zeichungen der 7 Räume, die wir ab heute nach und nach hier vorstellen.

Beginnen wir bei Raum 1:

Wo leben die Kaboutermänner, und welchen Namen trägt ihr polnisches Pendant? Wie heißt der Zwerg aus dem türkischen Schattentheater Karagöz? In welchen Größen gibt es Trolle? Warum tragen italienische Zwerge Kutten? Wo hält sich der Domovoi am liebsten auf? Dies und noch viel mehr erfahren die Besucher direkt im Eingangsbereich. Dabei werden sie selbst aktiv: Sie wählen die Landesflagge, drücken auf einen Knopf und finden darüber die Abbildungen und Beschreibungen der europäischen Zwerge.

Was sie sonst noch erfahren und wie sie zu Zwergen-Experten werden, das verraten wir in unserem nächsten Artikel.

Unser bester Mitarbeiter!

„Gestatten, Wichtel. Museumswichtel. Einen anderen Namen habe ich leider nicht. Da waren meine Schöpfer bisher nicht sehr kreativ. Ihnen sind zwar viele Namen eingefallen, aber sie wollten lieber die Leser des Blog und die künftigen Follower auf Facebook und Twitter um Namensvorschläge bitte. Um sie anschließend darüber abstimmen zu lassen, wie ich nun künftig heißen soll. Bis dahin bleibt es halt bei Wichtel … äh … Museumswichtel.“

Hier treffen sich die Zwerge!

Was haben Rumpelstilzchen und Loreley gemeinsam? Was verbindet Leprechaun und Domovoi? Warum sind Androids legitime Nachfahren der Heinzelmännchen? Dies alles und noch viel mehr erfahrt Ihr ab dem 13. Januar 2013 in unserer Ausstellung „Zwergenwelten“.

Das gleichnamige Mixed-Reality-Spiel für Android-Handys und -Tablets befindet sich derzeit in der Testphase. Bis zur Veröffentlichung (und auch später) informiert Euch unser Blog über Fortschritte bei Ausstellung und Spiel, gibt er Einblicke in Bau und Technik und stellt Euch unsere künftigen „Teilnehmer“ vor: von berühmten Film-Zipfelmützen über geflügelte Zauberwesen bis hin zu einem Holzkopf, der am Beginn einer großen Karriere steht.