Den Unterricht begleiten

Märchen
Zwerge – das Thema eignet sich bestens für die Klassen 1 bis 6. Da in den gängigen Foren bisher nicht sooo viele Unterrichts-Tipps und -Materialien zum Thema zu finden sind, haben wir zwei Lehrerinnen beratend hinzugezogen und ein dreistufiges Programm entwickelt, das wir nach und nach hier einstellen und auffüllen werden.

Die Ideen und Materialien sind jeweils angelehnt an ein oder mehrere Märchen. Hier der Überblick:Klasse 1 und 2 – Schneewittchen und die 7 Zwerge stehen im Mittelpunkt.
Klasse 3 und 4 – Rumpelstilzchen und seine europäischen Verwandten stellen sich vor.
Klasse 5 und 6 – Märchen auf dem Lehrplan. Deshalb widmen wir uns bei Däumeling, Daumesdick und Däumelinchen u.a. dem Unterschied von Volks- und Kunstmärchen.

Allen Lehrern und ihren Schülern viel Spaß beim „Zwergenunterricht“. Vielleicht trifft man sich mal in der Ausstellung!

Zum Tode von Otfried Preußler

Vor wenigen Tagen verstarb im Alter von 89 Jahren der Autor solch phantasievoller Geschichten wie „Der Räuber Hotzenplotz“ oder „Krabat“. Eines der ersten Bücher von Otfried Preußler war „Der kleine Wassermann“, das bereits 1956 erschien und im Laufe der Jahrzehnte in 32 Sprachen übersetzt wurde.

Die Hauptperson des Kinderbuch-Klassikers und seinen ständigen Begleiter, den Karpfen Cyprinus, hat Barbara Biller für unsere Ausstellung in Szene gesetzt. Ganz wie im Buch beschrieben, ist die Marionette sehr liebevoll mit grünen Haaren und Schwimmhäuten zwischen den Zehen ausgestattet.

Barbara Biller, 1977 in Nürnberg geboren, hat den kleinen Wassermann bereits als Kind kennen gelernt. Ihren ursprünglichen Berufswunsch, im Figurentheater zu arbeiten, gab sie zwischenzeitlich auf und wurde zuerst Kinderpflegerin, später Ergotherapeutin und klinische Lerntherapeutin in München.

Vor mehr als einem Jahr holte ihr Jugendtraum sie wieder ein: Sie stieg für ein Jahr aus, reiste quer durch Republik und mache vier Praktika bei namhaften Puppenbauern. Dabei traf sie auch auf Andreas Becker, „Vater“ des Wichtels und Designer der „Zwergenwelten“. In der Zusammenarbeit entstand die Idee, dem kleinen Wassermann Gestalt zu geben. Am kommenden Dienstag wird er in Hagen in eine Wasserlandschaft eingebettet. Und ab dem 5. März können die von Otfried Preußler ersonnenen und von Barbara Biller geschaffenen Figuren im Historischen Centrum bewundert werden.

Ein etwas anderes Fotoshooting

„Hallo zusammen! Als erstes möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Hannah, die ‚Mentee‘ von Christa, und Christa ist meine ‚Mentorin‘. Das heißt, sie lässt mich ein bisschen in ihren Beruf und ihre Tätigkeiten reinschnuppern, und ich kann interessante Leute kennenlernen, mit denen sie zu tun hat. So wie eben letzte Woche: da waren Christa und ich zu Besuch im Atelier von Claus Dieter Geissler, um ein besonderes Fotoshooting zu machen.

Die Models: natürlich keine normalen Menschen, sondern Zwerge, und zwar die europäischen! Dabei waren der grüne Leprechaun aus Irland, der kleine isländische Troll mit Knollennase, der klassische deutsche Gartenzwerg und einige andere. Und um die Zwerge zwergiger aussehen zu lassen, haben wir sie schön in Blumenerde gesteckt, so dass man zum Teil nur noch den Kopf rausragen sah.

Mit einer guten Beleuchtung und den richtigen Anweisungen (‚Den Engländer mehr nach rechts, ja, so ist gut – ach nein, jetzt verdeckt er den Franzosen…‘) kam dann hinterher ein klasse Foto zustande. Ob die Zwerge es so lustig fanden, dauernd in der Erde herumgerutscht zu werden, weiß ich nicht – mir jedenfalls hat es gefallen.“

Hier nun das Foto, das Hannah gemeinsam mit Claus Dieter erstellt hat. Es muss oben links und rechts noch ein bisschen bearbeitet werden für seinen künftigen Einsatz. Übrigens: Der Mentorin hat das Fotoshooting auch gefallen. Und sie war vom Engagement ihres Mentees ganz begeistert!

Zu Besuch bei Rumpelstilzchen

„So, so, hier hat also das Rumpelstilzchen für die Müllerstochter das Stroh zu Gold gesponnen, damit sie irgendwann den König heiraten kann. Ganz schön klein. Ist aber klar, denn das ist ja das Modell, das der Andi damals für die Augsburger Puppenkiste gebaut hat. Hinter mir ist auch der Entwurf von ihm. Und das Programmheft von damals, das hat er ebenfalls mitgebracht.

Da wüsste ich doch mal zuuuu gerne, ob er zum Modell auch so ein winzig kleines, wirklich ganz, ganz winziges Rumpelstilzchen gemacht hat. So eines, vor dem noch nicht mal die Königin Angst gehabt hätte, weil es ja noch viel kleiner gewesen wäre als ihr Kind. Das muss ich den Andi bei Gelegenheit wirklich mal fragen!“

Casting für die Weihnachtskrippe, Teil 2

Heilige Familie und Hirten auf dem Felde sind ausgewählt. Nun fehlen unserem Museumswichtel noch der Engel und die Heiligen Drei Könige. Beginnen wir mit dem Engel-Casting, für das sich natürlich nur die Elfen bewerben konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Das sind ja schon zwei zauberhafte Damen. Doch Obacht, der Konkurrenzkampf wird noch härter. Nun die nächsten Kandidatinnen:

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist guter Rat gefragt. Und deshalb machen wir eine kleine Pause beim Casting. Anfang Januar 2013 geben wir Euch die Entscheidung unseres Museumswichtels bekannt und stellen Euch die Kandidaten für die Heiligen Drei Könige vor.

Casting für die Weihnachtskrippe, Teil 1

Museumswichtel hat sein erstes Weihnachtfest gefeiert. Und war von allem begeistert: den Liedern, dem Tannenbaum, dem Essen, den Geschenken … und ganz besonders von den Weihnachtskrippen, die er in den Geschäften und Kirchen bewundern konnte. Nun hat er den Ehrgeiz, eine „Zwergenkrippe“ zu bauen. Und wühlt sich durch alle Kartons, um die Idealbesetzung zu finden. Begonnen hat er mit der Heiligen Familie – und entschied sich für Vorschlag 2.

Dann ging es weiter mit den Hirten auf dem Felde. Hier seine Vorschläge:

Natürlich hat er sich für die dritte Variante entschieden!!!