Was die Presse berichtet

Donnerstag, den 28. Februar, war ab 10 Uhr die Presse ins Stadtmuseum Hagen eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellung begaben sich die Herren und Damen der schreibenen Zunft auf Entdeckungsreise durch die Zwergenwelten. Hier Ihre ersten Reaktionen.

Die Fotoserie der WAZ-Gruppe. Und der schöne Artikel von Jens Stubbe, der gleich darauf Facebook-Fan des Museumswichtels wurde.

Der Lokalkompass brachte viele Bilder und kombinierte mit der offiziellen Pressemitteilung des Museums. Der Wochenkurier fasste die Ergebnisse des Rundgangs bestens zusammen. Auch die Rheinruhrfreizeit berichtete ausführlich und begeistert.

Radio Hagen berichtete am Donnerstag und am Sonntag. (Leider derzeit nicht online – sorry.)

TV58.de beleuchtete das Märchenjahr ebenso wie die fleißigen Haushaltshelfer und empfahl die Ausstellung Besuchern aller Altersgruppen.

Am Donnerstag, den 7. März, kam von SAT 1 das Team rund um den Kulturbeutel und brachte schon am Freitagabend einen wunderbaren Bericht:

 

Zum Tode von Otfried Preußler

Vor wenigen Tagen verstarb im Alter von 89 Jahren der Autor solch phantasievoller Geschichten wie „Der Räuber Hotzenplotz“ oder „Krabat“. Eines der ersten Bücher von Otfried Preußler war „Der kleine Wassermann“, das bereits 1956 erschien und im Laufe der Jahrzehnte in 32 Sprachen übersetzt wurde.

Die Hauptperson des Kinderbuch-Klassikers und seinen ständigen Begleiter, den Karpfen Cyprinus, hat Barbara Biller für unsere Ausstellung in Szene gesetzt. Ganz wie im Buch beschrieben, ist die Marionette sehr liebevoll mit grünen Haaren und Schwimmhäuten zwischen den Zehen ausgestattet.

Barbara Biller, 1977 in Nürnberg geboren, hat den kleinen Wassermann bereits als Kind kennen gelernt. Ihren ursprünglichen Berufswunsch, im Figurentheater zu arbeiten, gab sie zwischenzeitlich auf und wurde zuerst Kinderpflegerin, später Ergotherapeutin und klinische Lerntherapeutin in München.

Vor mehr als einem Jahr holte ihr Jugendtraum sie wieder ein: Sie stieg für ein Jahr aus, reiste quer durch Republik und mache vier Praktika bei namhaften Puppenbauern. Dabei traf sie auch auf Andreas Becker, „Vater“ des Wichtels und Designer der „Zwergenwelten“. In der Zusammenarbeit entstand die Idee, dem kleinen Wassermann Gestalt zu geben. Am kommenden Dienstag wird er in Hagen in eine Wasserlandschaft eingebettet. Und ab dem 5. März können die von Otfried Preußler ersonnenen und von Barbara Biller geschaffenen Figuren im Historischen Centrum bewundert werden.

Besuch auf der Baustelle

Vergangene Woche waren wir in Hagen und haben uns die baulichen Fortschritte angeschaut. Hans Dittmann, der in Stürzelberg die wunderbaren Fotos gemacht und außerdem die Technik für die „Stroh-zu-Gold-Maschine“ entwickelt hat, war mit von der Partie. Er ließ es sich natürlich nicht nehmen, gleich den großen Stuhl zu besetzen. Und fühlte sich prompt wie ein Zwerg. Tja, da haben wir den Hans geschrumpft …

Größenmäßig so dazwischen

„Hier in der Ausstellung mache ich auf 300 qm schon eine kleine Weltreise. Und meine nächste Station ist nun die Insel Liliput, auf der einst der Schiffsarzt Gulliver strandete. Die Bewohner haben sich derzeit alle versteckt. Die sollen ja nur 15 cm groß sein. Für die bin ich sogar schon ein Riese.

Ich trau mich gar nicht zur Seite zu schauen … aber, der hier neben mir … das kann nur der Gulliver sein. Der ist nun wirklich ein Riese! Wahrscheinlich verstecken sich die Liliputaner vor ihm: Vor mir braucht doch keiner Angst zu haben!“

Hütte – noch ohne Stroh

„Ich bin jetzt vor der viel, viel größeren Hütte gelandet, in der das Rumpelstilzchen das Stroh spinnen könnte. Braucht es aber gar nicht, denn in der Ausstellung können das ja die Kinder. Doch dazu muss noch einiges getan werden: Zuerst wird die Stroh-zu-Gold-Maschine geliefert, dann wird die Hütte mit Stroh gefüllt, dann muss noch das Spinnrad her.
Am Mittwoch fahre ich mal wieder nach Hagen. Mal schauen, ob die da schon im Gold schwimmen …“

Zu Besuch bei Rumpelstilzchen

„So, so, hier hat also das Rumpelstilzchen für die Müllerstochter das Stroh zu Gold gesponnen, damit sie irgendwann den König heiraten kann. Ganz schön klein. Ist aber klar, denn das ist ja das Modell, das der Andi damals für die Augsburger Puppenkiste gebaut hat. Hinter mir ist auch der Entwurf von ihm. Und das Programmheft von damals, das hat er ebenfalls mitgebracht.

Da wüsste ich doch mal zuuuu gerne, ob er zum Modell auch so ein winzig kleines, wirklich ganz, ganz winziges Rumpelstilzchen gemacht hat. So eines, vor dem noch nicht mal die Königin Angst gehabt hätte, weil es ja noch viel kleiner gewesen wäre als ihr Kind. Das muss ich den Andi bei Gelegenheit wirklich mal fragen!“